65 Jahre Mauerbau: Wir erinnern!

Ein Tag, der Berlin und die Welt für immer veränderte: In der Nacht zum 13. August 1961 riegelte das SED-Regime die Stadt schlagartig ab. Straßen wurden gesperrt, Stacheldraht gezogen, Familien, Freunde und Nachbarn von einer Minute auf die andere getrennt. Berlin wurde geteilt, willkürlich, gewaltsam und menschenverachtend.

Mit dem Bau der Mauer versuchte die SED-Diktatur, ein ganzes Volk einzusperren und den Drang nach Freiheit im Keim zu ersticken. Mindestens 140 Menschen bezahlten diesen Wunsch an der Berliner Mauer mit ihrem Leben. Unzählige weitere wurden bei Fluchtversuchen verletzt, verhaftet oder ihrer Freiheit beraubt.

65 Jahre später gedenken wir der Opfer des SED-Unrechts sowie all jener, die unter der Diktatur, der Verfolgung und der Teilung unserer Stadt gelitten haben. Ihre Schicksale dürfen niemals vergessen werden.

Der 13. August ist uns Mahnung und Auftrag zugleich: Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit. Sie zu schützen, zu verteidigen und jeden Tag aufs Neue zu leben, bleibt unsere gemeinsame Verantwortung.